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NEUIGKEITEN AUS DEM KERNLAND – Juli 2021

ICH BIN WIEDER AUF REISEN!

Liebe Freunde,

Während ich diesen Brief schreibe, ist gerade eine neue Regierung vereidigt worden und zum ersten Mal seit 12 Jahren ist Benjamin Netanjahu nicht der Premierminister. Es gibt viele im Land, die sich darüber freuen, denn Netanjahu hat sich viele Feinde gemacht. Und die wich­tigsten dieser Feinde kommen aus den Reihen des Likud und von ihm ideologisch nahestehenden Koalitionspartnern. Aus diesem Grund konnte Netanjahu trotz einer soliden Mehrheit in der israelischen Wählerschaft für rechte Positionen keine Regierung zusam­menstellen. Es gab ein­fach zu viele rechte Knesset­ab­ge­ordnete, die sich weigerten, in einer von ihm geführten Re­gierung zu sitzen.

Die neue Regierung ist in der Tat ein gemischter Haufen – Knessetabgeordnete von rechts, von der Mitte und von links. Vier Abgeordnete sind von einer arabischen Partei. Wir hoffen alle, dass diese neue Regierung tatsächlich die dringend benötigte Stabilität bringen und in der Lage sein wird, sich einer Reihe von zivilen und wirtschaftlichen Fragen zuzuwenden, die in den letzten zwei Jahren vernachlässigt wurden. Wir sind optimistisch, dass zumindest in den Berei­chen Gesundheit, Infra­struktur und sogar in der Wirtschaft ein Konsens erreicht werden kann. Wie diese Regierung jedoch die Frage von Judäa und Samaria behandeln wird, ist unklar. Und zumal US-Präsident Biden einen neuen “Friedensplan” vorzuschlagen scheint, weiß niemand, wie diese neue israelische Regierung auf seine Annäherungsversuche reagieren wird.

Aber als jemand, der seit 1987 in Judäa und Samaria lebt und zwei Intifadas, den Rückzug aus dem Gazastreifen und eine Menge anderer problematischer Entscheidungen unserer Regierung erlebt hat, glaube ich, dass uns nichts wirklich zerstören kann. Mit fast einer halben Million Juden, die in Judäa und Samaria leben, versteht sogar die radikale Linke, dass ihre verschiedenen Visionen für eine Zwei-Staaten-Lösung nicht funktionieren werden.

Aber das Leben kann für uns sehr viel schwieriger werden, wenn die staatlichen Fördermittel  gestri­chen werden und andere Gebiete Israels im Staatshaushalt Vorrang haben. Aber genau für solche Zeiten haben wir Sie, unsere vertrauten und loyalen Freunde. Wir werden die Situation genau beobachten und sofort reagieren, wenn es kritische Bedürfnisse gibt, die unsere Auf­merksamkeit erfordern. Wir werden uns mit der Bitte um Unterstützung an Sie wenden, und ich hoffe, dass Sie in der Lage sein werden, darauf zu reagieren. Bedürfnisse gibt es immer, aber es kann gut sein, dass diese Bedürfnisse in den kommenden Monaten exponentiell wachsen werden. Ich werde Sie diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

Danke, dass Sie all die Jahre für uns da waren. Und bitte, beten Sie für den Erfolg dieser Re­gierung. Beten Sie, dass sie die wichtigsten Bedürfnisse in Israel unterstützt und dass sie das Land wirklich in Liebe zum Land und zum Volk Israel vereint.

Mit herzlichen Grüßen,

Sondra Oster Baras
Direktor

 

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