NEUIGKEITEN AUS DEM KERNLAND – SEPTEMBER 2019

Liebe Freunde,

Einige Freunde von mir kehrten kürzlich von einer Reise nach Polen zurück, wo sie das jüdische Leben vor dem Holocaust sowie die Schrecken des Holocaust selbst erkundeten. Sie besuchten die Stätten jüdischer Gemeinden, die jahrhundertelang gediehen waren und einige der größten Rabbiner Europas hervorbrachten. Sie besuchten die Stätten der Ghettos während des Holocaust. Und sie besuchten die Stätten der Vernichtungslager. Es war eine ernüchternde Reise, die tiefe Diskussionen und tiefe Gebete miteinander verband. Aber jeder meiner Freunde, der von dieser Reise zurückgekehrt ist, drückte seine große Anerkennung für den Staat Israel aus, für die Tatsache, dass wir frei in unserem eigenen Land leben, dass wir als Nation aus den Schrecken des Holocaust hervorgegangen sind und unser Volk in unserem Land wieder aufgebaut wurde.

Erst letzte Woche wurde ein Rabbiner in Berlin angegriffen und mit antisemitischen Hetzreden verflucht. Die jüngsten Morde an Juden in Synagogen in den USA, die Angriffe auf Synagogen und jüdische Friedhöfe in Europa in den letzten Jahren, der unverhohlene Antisemitismus von Jeremy Corbyn, dem Vorsitzenden der britischen Arbeiterpartei – all dies und noch mehr erinnert uns daran, dass der Holocaust zwar in seinem Ausmaß ungewöhnlich war, der zugrunde liegende Antisemitismus aber nach wie vor eine ernsthafte Bedrohung in Europa und in vielen Ländern der Welt darstellt.

Die Boykott-Kampagnen gegen Israel sind eine relativ neue und starke Form dieses alten Antisemitismus. Sie gehen über eine politische Meinungsverschiedenheit, ob Israel zu Judäa und Samaria gehört, hinaus. In ihrem Kern liegt die Vorstellung zugrunde, dass das jüdische Volk sein eigenes Land nicht verdient. Sie versuchen, uns unsere Identität, unsere Geschichte und unser Schicksal zu verwehren.

Während das christliche Europa einige der schlimmsten Gräueltaten gegen das jüdische Volk beging, umfasst Europa heute eine neue, noch kleine Gruppe von Christen, die zu Israel stehen. Christliche Zionisten haben sich den schrecklichen Taten des Holocaust gestellt, die in einigen Fällen von ihren eigenen Eltern und Großeltern begangen wurden, und haben geschworen, eine neue Beziehung zum jüdischen Volk einzugehen.

Sie Sind ein christlicher Zionist. Sie haben sich gegen den Antisemitismus und für die Unterstützung Israels ausgesprochen. Sie verstehen das Recht des jüdischen Volkes auf seine eigene Heimat; Sie verstehen unsere jüdische Vergangenheit und wie sie sich mit unserer Zukunft verbindet. Sie sind mutig und treu. Und Sie sind Teil einer Bewegung, die das Gesicht der Geschichte verändert. Ich danke ihnen sehr herzlich dafür.

Mit herzlichen Grüßen,

Sondra Oster Baras
Director, Israel Office

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