Januar 2013

im vergangenen Monat wurden wir hier in Israel vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Ende November war die „Operation Wolkensäule“ abgeschlossen, Israel hatte unter enormem Druck von Seiten der USA und Europas einem von Ägypten ausgehandelten Waffenstillstand zugestimmt. Während wir alle vor Erleichterung aufatmeten, dass das Leben nun wieder seinen normalen Gang gehen konnte, fragten wir uns, ob diese militärische Aktion wirklich eine Abschreckung vor weiteren Angriffen aus dem Gazastreifen zur Folge haben würde.

Einige Wochen nach den Angriffen aus dem Gazastreifen wurde Palästina als Staat mit Beobachterstatus in die UN aufgenommen. Dadurch bekamen die palästinensischen Araber in Judäa und Samaria internationale Unterstützung für ihre anhaltende Weigerung, mit Israel zu verhandeln und Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Gekoppelt mit der arabischen Wahrnehmung, in der „Operation Wolkensäule“ gesiegt zu haben und aufgrund Israels Zustimmung zum Waffenstillstand hat diese Wendung der Ereignisse die Palästinenser in ihrer unbeugsamen Haltung weiter bestärkt. In den arabischen Gebieten nehmen die Unruhen immer mehr zu  und wir registrieren mehr Terroranschläge, die gegen jüdische Ziele gerichtet sind.

Während es keinen Hinweis darauf gibt, dass sich am Horizont eine dritte Intifada abzeichnet und das israelische Militär (IDF) das ganze Gebiet unter Kontrolle hat, ist es klar, dass wir noch wachsamer sein müssen. Die Araber werden ihre Bemühungen verdoppeln, Juden in Judäa und Samaria anzugreifen. Dabei schlagen sie Kapital aus der aus ihrer Sicht zunehmenden internationalen Anerkennung ihrer Anliegen.

Zu Beginn des neuen Jahres wende ich mich an Sie mit der Bitte, Ihre Bemühungen, uns zu helfen, ebenfalls zu verdoppeln. Unsere Wachsamkeit ist von großer Bedeutung, während wir die Ereignisse beobachten und uns auf alle Fälle vorbereiten. Ihre Wachsamkeit ist der Schlüssel zu unserem Erfolg. Ihre Gebete für den Frieden und die Sicherheit Israels sind heute wichtiger denn je. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Stimme erheben gegen die Verhöhnung der Gerechtigkeit wie bei der UN-Wahl und gegen den Druck, der von Ihren eigenen politischen Führern auf Israel ausgeübt wird. Wir sammeln weiterhin Spenden, um die Siedlungen zu stärken und achten ganz besonders darauf, dass jede Siedlung die für sie notwendige Sicherheits- und Notfallausrüstung bekommt. Auf dieser ganz praktischen Ebene  ist Ihre Unterstützung in dieser schwierigen Zeit ebenfalls von großer Bedeutung.

Lassen Sie mich diese Gelegenheit ergreifen und Ihnen ein glückliches neues Jahr wünschen. Möge es Ihnen und uns allen gute Gesundheit, Sicherheit, Frieden und Glück bringen.

Es grüßt Sie herzlich

Sondra Oster Baras
Vorsitzende von CFOIC Israel

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