Januar 2012

Januar 2012

die Nachrichten der letzten Wochen vermittelten uns das Gefühl, in Israel wie auf einer Insel der Ruhe, die von einer instabilen Welt umgeben ist, zu leben. Die Menschenmassen auf den Straßen von Kairo wählten und die Muslimbrüderschaft übernahm zusammen mit einigen kleineren islamischen Parteien die Führung. Aus diesem Grunde ist unser Militär an der südlichen Landesgrenze in erhöhter Alarmbereitschaft. Gaddafi wurde gefangen genommen und hingerichtet, sein Land ist nun in Aufruhr. In Syrien sind gewaltsame Aufstände an der Tagesordnung und die Morgennachrichten beginnen mit der Zahl der Toten des Vortages.

Vor diesem Hintergrund gewinnt das Chanukkafest, das wir kürzlich gefeiert haben, eine besondere Bedeutung. Vor mehr als 2000 Jahren übernahmen die syrischen Griechen die Kontrolle über Israel, verhängten drakonische Strafen über die lokale jüdische Bevölkerung, einschließlich des Verbots der Ausübung der jüdischen Religion und entweihten den Tempel in Jerusalem mit heidnischen Praktiken. Unter der Führung von Judas Makkabäus rebellierten die Juden und besiegten ihre Feinde. Sie zündeten die Menorah im Tempel wieder an. Wie ein Wunder reichte das kleine Fläschchen Öl acht Tage. Seit damals zünden die Juden in der ganzen Welt an Chanukkah jeden Abend die Menorah an.

An Chanukkah danken wir Gott in unseren Gebeten, dass Er die Mächtigen in die Hände der Schwachen gegeben hat. Das Licht der Menorah scheint hell in jedem jüdischen Heim, es ist ein Symbol für den Mut und den Glauben der Juden. Und genau wie das Licht der Menorah die Dunkelheit durchbricht und einen Hoffnungsschimmer für die Menschen in den dunklen Straßen bedeutet, so ist Chanukkah immer eine Hoffnung und eine Absage an die Dunkelheit gewesen für die Menschen, die in Angst und Verzweiflung leben. Obwohl die Juden in Israel sich schon so lange in einer verzweifelten Lage befanden und von den Griechen stark dezimiert wurden, gaben sie niemals die Hoffnung auf und überlebten mit Gottes Hilfe. Aber das Licht der Menorah steht auch für unsere jahrhundertelange Standhaftigkeit gegenüber unseren Feinden.

An Chanukkah und im Laufe des Jahres befolgen die Juden ihre Traditionen und glauben fest an ihren Sieg. Wir können das aber nicht alleine schaffen. Wir brauchen die Unterstützung der Völker, die die Bedeutung von Chanukkah verstehen. Und wir brauchen die Hilfe von Gott, der uns behütet und mit Seinen Wundern und Seiner Weisheit leitet, während wir uns den Gefahren, die uns heute bedrohen, stellen. Genau so, wie die syrischen Griechen uns vor vielen Jahrhunderten bedrohten. Vielen Dank, dass Sie uns helfen, die Botschaft der Chanukkahlichter weiterzutragen.

Es grüßt Sie herzlich

Sondra Oster Baras

Vorsitzende von CFOIC Israel

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