NEUIGKEITEN AUS DEM KERNLAND – JANUAR 2020

Liebe Freunde,

Ein gutes neues Jahr! Sie werden diesen Brief wahrscheinlich kurz nach dem Jahres­wechsel erhalten, zu einer Zeit, in der Sie die Feiertage hinter sich gelassen haben und sich wieder an den Alltag eines neuen Jahres anpassen. Jetzt ist es an der Zeit, mit der Umset­zung der Neujahrsvorsätze zu beginnen. Wird dies ein besseres Jahr als das letzte sein? Werden wir es schaffen, etwas anders zu machen, die Extra-Meile für jemanden oder etwas zu gehen, einfach besser zu sein als vorher? Es gibt immer einen solchen Optimismus, wenn wir etwas Neues beginnen – aber können wir unseren optimistischen Vorsätzen tatsächlich gerecht werden?

Als ich im März 1998 das israelische Büro von CFOIC Heartland eröffnete und die Organi­sation, wie wir sie heute kennen, zusammen mit meiner langjährigen Partnerin Kimberly Troup gründete, war ich über unsere Zukunft mehr besorgt als optimistisch. Ich wusste, was ich erreichen wollte. Ich hatte die Vision, mich mit Christen auf der ganzen Welt zu verbinden und sie zu inspirieren, uns in Judäa und Samaria zu besuchen und unsere Partner in der Besiedlung des biblischen Israel zu werden. Ich hatte ein paar praktische Ideen, hatte zu diesem Zeitpunkt jedoch nur sehr wenige Christen getroffen. Ich kannte die Ortschaften von Judäa und Samaria und fühlte, dass alles, was ich für sie tun konnte, die eingesetzte Energie wert sein würde. Ich hatte mein Leben dem Aufbau von Judäa und Samaria gewidmet und genoss die Möglich­keiten, Partner aus aller Welt zu finden, die mir helfen konnten.

Heute, fast 22 Jahre später, können wir optimistisch sein. Als wir begannen, sprach niemand in Israel über die christliche Unterstützung der Siedlungsbewegung. Ohne eine christliche Fami­lie, welche die Idee von CFOIC Heartland aufgebracht hatte, wäre ich nie in diese Sache in­volviert worden. Als wir begannen, gingen wir ein großes Risiko ein, und offen gesagt, gehen wir auch heute jeden Tag Risiken ein. Ich weiß nicht immer, ob ich die Mittel haben werde, die ich brauche, um so viele grundlegende Bedürfnisse für die Ort­schaften zu decken. Es gibt Monate, in denen ich immer noch den Schlaf verliere und mich frage, ob ich in der Lage sein werde, die Ausgaben zu decken, Gehälter zu zahlen und effektiv die Projekte durchführen. Aber trotzdem bin ich optimistisch. Denn wenn wir einen Engpass haben, kommen Sie, unsere Partner und Unterstützer und helfen uns durch.

Heute, zu Beginn eines neuen Jahres, bin ich optimistisch, dass dieses Jahr besser denn je sein wird. Und ich hoffe, dass Sie sich mir in diesem Optimismus anschließen werden. Ich hoffe, dass Sie weiterhin mit uns zusammenarbeiten und wir gemeinsam Ihre und unsere Träume verwirklichen indem wir die Prophetie im Herzen des biblischen Israel erfüllen.

Herzlichst,

Sondra Oster Baras
Direktor

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